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Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe

Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe

Dröhnende Motoren, quietschende Reifen, die heftige Rauchschwaden hervorbringen und ausgezeichnete Piloten auf Boliden mit vielen Pferdestärken. Das alles steht für das Internationale Glasbachrennen, welches in diesem Jahr seine 20. Auflage feiert.

Von Liane Reißmüller

 

Steinbach - Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht die Mitglieder der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland (RSG) an der Straße zwischen Bad Liebenstein und Ruhla werkeln. Die Vorbereitungen auf das 20. Internationales ADAC Glasbach-Bergrennen am vom 24. bis 26. Juli sind im vollen Gange. Wie in den 19 Auflagen zuvor streben die rührigen Organisatoren wieder beste Bedingungen für Fahrer und Zuschauer an.

Bereits seit zwei Jahren verfügt das Glasbachrennen über das Prädikat Europa-Bergmeisterschaft. Beide Male überzeugten die RSGler den zuständigen Weltmotorsportverband FiA mit ihrer guten Organisation, vor allem aber mit ihrer Strecke, die die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllt und sie somit zur sichersten Strecke Europas macht.

Zum 20-jährigen Jubiläumsrennen im Rahmen der (EBM) dürfen sich die Zuschauer, deren Interesse jährlich wächst, über 150 internationale Fahrer aus 14 Nationen und ein tolles Jubiläumsprogramm freuen. Mit am Start freilich der amtierende Europameister und bereits Zweifach-Gewinner Simone Faggioli (Italien), der serbische Bergmeister Dusan Borkovic, mit seinem neu aufgebauten Honda, der tschechische Meister Vaclav Janik oder der Luxemburger David Hauser auf seinem Wolf GB08F1, mit dem er im Vorjahr in der Gesamtwertung auf Rang fünf einkam.

"Unsere Außendarstellung für dieses Rennen nimmt Fahrt auf", meinte Marcus Malsch, der Vorsitzende der RSG Altensteiner Oberland. Stolz verweist er dabei auf die restaurierte Bushaltestelle vor Steinbach, auf der der gesamte Zeitplan und die Streckenführung des Glasbachrennes aufgezeigt ist. Mit der Unterstützung durch die Geschäftsführung und den Mitarbeitern des Altensteiners Parks sowie der Stadt Bad Liebenstein, dessen Ortsteil Steinbach mittlerweile ist, konnten viele Vorhaben der Rennsportgemeinschaft umgesetzt werden. In den vergangenen Tagen wurde der Belag auf der 5,5 Kilometer langen Strecke von Steinbach bis zum Glasbachstein neu gesichert. Natürlich müssen auch die Zugangswege zur Rennstrecke für die Zuschauer jährlich gepflegt und gehegt werden.

"Ich bin stolz darauf, dass wie so viele fleißige ehrenamtliche Helfer haben, ohne die wir unsere Aufgaben gar nicht alle bewältigen könnten. Natürlich freuen wir uns über jeden, der sich anschließen möchte", lobte Marcus Malsch jene, die fast täglich für die RSG und das Glasbachrennen in ihrer Freizeit im Einsatz sind.

Fahrernähe und "Mister Glasbach"

Wie im Vorjahr spielt sich das Geschehen rund ums Rennen erneut im kleinen, gastfreundlichen Steinbach ab, verwandelt sich der ansonsten eher beschauliche Ort in ein Fahrerlager der besonderen Klasse. "Die Leute stehen zu unserem Rennen und für die Fahrer ist es schöner, wenn das gesamte Fahrerlager zentral in einem Ort liegt. Nicht nur die Steinbacher, sondern für alle Rennsportinteressierten ist das Fahrerlager offen, stehen Fahrer und Teammitglieder gern Rede und Antwort, erlauben sie Blicke in ihre Flitzer. "Wir wollen unseren Zuschauern natürlich auch rund um das Rennen ein breites Programm bieten", berichtet der RSG-Vorsitzende.

Bereits am Freitag findet traditionell die Eröffnung mit der Präsentation eines Teils der Fahrer und Fahrzeuge auf einem kurzen Abschnitt der Strecke statt. Mit der dabei der im Vorjahr mit spektakulären Aktionen aufwartende Renn-Truck. "Auch die Präsentation der Fahrer durch Steinbach am Freitagabend wollen wir behalten. Es kam gut bei den Fahrern und den Steinbachern an", erzählt Marcus Malsch. Am Abend gibt es, wie am Samstag, jeweils ab 19 Uhr eine Renn-Party. Wurde im Vorjahr am Samstag die "Miss Glasbach" gewählt, steht in diesem Jahr die Wahl des "Mister Glasbach" auf dem Plan. "Wir haben dazu im Vergleich zum Vorjahr einige Änderungen vorgenommen, sodass der Sieger diesmal schneller gekürt werden kann", verriet Marcus Malsch. Bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend (ab 18 Uhr) werden auch wieder die erfolgreichen Thüringer Wintersportler vor Ort sein.

Seit Kurzem gibt es eine neue Kollektion von Werbeartikeln des Glasbachrennens. Gegenwärtig sind die Organisatoren dabei, schmucke, individuelle Pokal für die Siegerehrung herstellen zu lassen.

Ein immer wieder gern genutzter Service für die Zuschauer sind die Pendelbusse, die auch 2015 wieder an beiden Renntagen zur Verfügung stehen. "Wir hoffen, dass wieder zahlreiche Rennsport-Anhänger den Weg zu uns finden und dass sich Petrus als Fan des Steinbacher Bergrennsportes zeigt.

Der Eintrittspreis beträgt am Samstag 12 und am Sonntag 15 Euro. Eine Wochenendkarte ist für 25 Euro zu haben. "Ich würde mich freuen, wenn zu unserem Jubiläum 15 000 Zuschauer unsere Bemühungen und die Klasse der Fahrer würdigen. Die über 300 fleißigen Helfer und die 150 Fahrer haben sich eine tolle Kulisse verdient", meinte Marcus Malsch.