Geschichte Internationales ADAC Glasbachrennen – Eine Erfolgsgeschichte Am 7.und 8. September 1974 trafen sich erstmals die Fahrer von Serienfahrzeugen, verbesserten Tourenwagen, Sportwagen und Motorrädern im beschaulichen Bad Liebenstein zur Durchführung des 1. Glasbachrennens auf der Bergrennstrecke im angrenzenden Steinbach. Über 6000 Besucher erlebten die auf Bestzeit ausgelegten Läufe zur DDR Meisterschaft. Ab diesem Zeitpunkt fanden fast jährlich Bergrennen statt und wurden Jahr für Jahr mit höheren Prädikaten ausgestattet. Durch die Internationalität der Glasbachrennen und der anspruchsvollen Streckenführung kamen immer mehr Fahrer aus Osteuropa dazu.  Mit der Wendezeit wandelte sich auch das Bild des Glasbachrennens. Die damaligen Ausrichter dieser Traditionsveranstaltung der MC Moorgrund taten sich 1991 erstmals mit dem NMC Baunatal zusammen und führten das 15. ADAC Glasbachrennen unter dem Rennleiter Reinhard Daum im nun vereinten Deutschland durch. Bereits 2005 fanden sich in der neu gegründeten Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. im ADAC (RSG) unter dem Vorsitzenden Marcus Malsch vor allem früher aktive Rallyesportler ein Herz und griffen die Geschichte des Bergrennsportes im Thüringer Wald wieder auf. Auf einer durch den Verein  mit zusätzlichen 1000 Leitplanken  präpariertren Bergrennstrecke in Winterstein, wurde der Grundstein für die Wiedergeburt der Bergrenntradition am Rennsteig gelegt.Von 2005 – 2009 wurde das ADAC Rennsteig Bergrennen durchgeführt. Einige Gruppe H Fahrer dürften sich noch an eine nur mit Bäumen begrenzte Bergrennstrecke oder den sich auflösenden Asphalt während der Rennläufe erinnern. Dieter Knüttel, Rainer Fink, Dieter Rottenberger und Rüdiger Julius Bernhardt waren es schließlich, die trotz der Umstände im Gesamtresultat glänzten. Die Voraussetzung einer erneuten Veranstaltung im Folgejahr war an den Anspruch einer neuen Asphaltdecke und entsprechender Sicherheitseinrichtungen gekoppelt. Damit war das Glasbachrennen zunächst gestorben, denn keiner der damals Verantwortlichen konnte sich dieser finanziellen und sportlichen  Herausforderungen stellen. Durch Probleme mit dem ansässigen Privatwaldbesitzer kam es dazu, dass sich die RSG in 2010 für eine Weiterentwicklung des Bergrennsportes auf einer anderen Bergrennstrecke oder die Einstellung der mitlerweile zu großem Erfolg geführten Veranstaltung entscheiden musste. Ersteres traf zu und so wurde die traditionelle Bergrennstrecke am Glasbach, welche übrigens direkt am Vereinssitz der RSG liegt in das Visier genommen. Leider hatte sich der Zustand der Strecke seit 1991 nicht wesentlich geändert und es musste eine Lösung für die notwendigen Maßnahmen her. In Absprache und mit Unterstützung des Freistaates Thüringen, des ADAC München und des ADAC Hessen-Thüringen sowie einer Investitionssumme in Höhe von 350.000 € und über 10.000 Stunden freiwilliger Arbeit durch die RSG entstand nicht nur die längste Bergrennstrecke Deutschlands, sondern auch die modernste und sicherste Bergrennstrecke Europas. Das eigens entwickelte Streckensicherungssystem feierte bei der Wiedergeburt des Glasbachrennens 2011 seine Premiere. Dieses ausergewöhnliche Engagement blieb auch beim zuständigen Weltmotorsportverband FiA nicht unbemerkt und führte zur Vergabe des höchsten Prädikates der Europabergmeisterschaft (EBM).